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  1. Gott spricht

    Januar 2, 2012 by Leah

    Es ging mir so schlecht vergangene Woche und ich hatte echt auf nichts mehr Lust. Gestern hatten wir dann eine interessante Predigt über die Jahreslosung (Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9)Der Vortragende erinnerte deutlich daran, dass wir Gott nicht nur bitten sollten uns von Krankheit zu befreien, sondern wenn er dies nicht tut, ihn auch zu fragen warum. Heute morgen habe ich also, im Gebet gefragt, warum Gott eigentlich meine Depressionen nicht von mir nimmt. Seit Jahren verfolgen die mich immer wieder mehr oder minder heftig. Und ich bekam prompt eine Antwort. Wirklich prompt. Eine Stimme sagte zu mir: “Damit du dich mir immer wieder zuwendest.” Kurz und knapp, aber nicht zu überhören. Und auf einen Schlag habe ich einiges verstanden. Ich bin Gott wirklich nicht egal, er will gerne mit mir zusammen sein! Aber ich bin ihm nicht oft eine gute Freundin, er muss oft hinten anstehen, manchmal habe ich auch tagelang keine Zeit für ihn und oft ist mir seine Meinung auch ziemlich egal. Das gefällt ihm natürlich nicht, würde mir auch nicht gefallen. Also macht er mich auf sich aufmerksam. Ich werde traurig, fühl mich schlecht, sehe keinen Sinn im Leben und falle immer tiefer, bis ich mich erinnere, dass Gott ja auch noch da ist und ich vielleicht mal wieder mit ihm reden könnte. Meine Depressionen sind also Gottes Art zu sagen: Hey, ich bin auch noch da! Wir konnten doch immer so viel Spaß miteinander haben, warum hast du jetzt plötzlich keinen Bock mehr auf mich? Ich hab doch gar nichts getan.

    Ja so ungefähr dürfte es klingen ;) Ich war noch nie eine ausdauernde Freundin, man muss nur mal meine Freunde fragen. Ich melde mich nicht. Ich mache Dinge gerne mit mir selbst aus. Oft geben die Leute nach einer Weile auf, weil es nervt immer derjenige zu sein, der anruft. Gott ist nicht so, ihm liegt wirklich was an mir und er gibt nicht einfach so auf. Tja, ich hoffe er hat noch viel Geduld, denn ich lerne langsam. Hoffentlich vergesse ich nicht, was er gesagt hat. Vielleicht mag mich jemand an diesen Post erinnern, wenn ich das nächste Mal so durchhänge?

    Ich finde ein Jahr, das mit so einem Erlebnis anfängt, kann ich dann doch mal mit gnädigerem Blick empfangen. Mal sehen, was noch so kommt.


  2. Gefällt mir nicht,

    Dezember 29, 2011 by Leah

    um es mal mit Facebook zu sagen. Mit glatten Sohlen einen matschigen Abhang rauf – so fühl ich mich zur Zeit. Anstatt bergauf geht es immer wieder bergab. Ich bin echt frustriert. Für einen guten Tag bekommt man 14 schlechte, für einmal lachen muss man xmal heulen, für einmal Spaß haben gibt es gleich wieder eine reingewürgt. Wieso bin ich eigentlich so auf die schlechten Dinge fixiert? Ich mag das nimmer. Echt. Ich bin müde und manchmal frage ich mich, wie alt ich noch werden soll. Ich habe jetzt schon keine Lust mehr. Ich wünschte das nächste Jahr wäre schon rum, und das folgende, und das folgende, und das folgende… auch.

    Und wenn man sich eh schon scheiße fühlt, stellt man sich am Besten auf die Waage und sieht, dass man schon wieder 4 Kilo draufgefuttert hat :(


  3. Einmal abkühlen bitte!

    Dezember 11, 2011 by Leah

    Weil ich extrem genervt und wütend war, bin ich heute mal mit Tami zum Abkühlen auf den Großen Feldberg gefahren. Das Abkühlen hat ganz gut funktioniert und auch sonst war es dort oben sehr schön (wie immer). Frostig kalt, eisglatte Wege und Natur. Ich habe ein paar Fotos gemacht, damit ihr auch was davon habt ;)


  4. Lecker Quarkkuchen

    September 13, 2011 by Leah

     

    Heute gebacken und schon fast wieder weg. Beim Durchblättern meines Rezepteordners habe ich den Quarkkuchen ohne Boden entdeckt. Das Rezept hat mir mal eine Arbeitskollegin gegeben (Danke Ellen!) Heute habe ich den Kuchen endlich mal ausprobiert, nachdem das Rezept schon Jahre im Ordner schlummerte.

    Der Kuchen ist total lecker und extrem einfach.

    Zutaten

    • 4 Eier
    • 125 g Butter
    • 250 g Zucker
    • 1 Pck Vanillepuddingpulver
    • 1 Pck Vanillezucker
    • 1 kg Magerquark
    • 3 El Gries

     

    Einfach alles zusammenrühren, in eine gut gefettete Form geben und bei 140° C ca. 90 Minuten backen.

    Ich habe unten noch Backpapier in die Form gegeben und ich habe den Kuchen auch einiges länger im Ofen gelassen, weil unser Ofen sich nicht für Gradangaben interessiert.

    Also, einfach mal ausprobieren und genießen!


  5. Phantasialand

    September 11, 2011 by Leah

    Gestern waren Dina und ich im Phantasialand, zum ersten Mal. Ich schätze mal wir hatten beide hohe Erwartungen, nachdem wir in den Sommerferien im Europa-Park waren, meine wurden etwas enttäuscht. Dina war relativ zufrieden. Im Gegensatz zum Europa-Park ist das Phantasialand relativ klein, das war mir vorher nicht wirklich bewusst. Erwachsene zahlen 1,50 Euro mehr als im Europa-Park, Kinder dafür  ganze 15 Euro weniger. Parken kostet in beiden Parks 4 Euro, könnte meiner Meinung nach bei den Eintrittspreisen kostenlos sein. Da wir beide begeisterte Achterbahnfahrerinnen sind waren wir vor allem auf die Black Mamba gespannt. Dina fand sie super, ich etwas langweilig. “Temple of the Night Hawk”, eine Dunkelachterbahn, hat uns dagegen beiden gut gefallen, ebenso wie “Winja’s Fear & Force”. Überhaupt war der Bereich “Fantasy” total Klasse, ein echter Augenschmaus.

    Eine Hütte mit Köpfchen

    Eine Hütte mit Köpfchen

    Mittagessen hatten wir in Mexiko in der Hacienda Don Pedro und es war super lecker, wir mussten zwar echt lange warten, aber dafür war die Bedienung sehr nett. Für 8 Euro war ich so vollgegessen, dass es für den ganzen Tag gereicht hat.

    Hacienda Don Pedro

    Hacienda Don Pedro

    Im Phantasialand waren die Warteschlangen wesentlich kürzer als im Europa-Park, das ist in meinen Augen ein großer Pluspunkt. Zwar mussten wir trotzdem viel in der Hitze rumstehen, aber es war sehr viel besser zu verkraften.

    Auf der Rückfahrt machten wir dann noch einen kleinen Zwischenstop am Aussichtspunkt Blumslay mit super Blick auf die Mosel Terrassen. Danach hat sich unser Stoßdämpfer rechts hinten ins Nirwana verabschiedet. Insofern hat die Rückfahrt ziemlich lange gedauert, da ich schön langsam gefahren bin. Eine echte Geduldsprobe für mich.

    Mosel Terrassen

    Mosel Terrassen

    Autobahnbrücke

    Autobahnbrücke

    Ein Tag Spaß als Ersatz für eine Geburtstagsparty zu Dinas 10-jährigem. Ich denke da bin ich ganz gut weggekommen. :)